Unlängst erhielt ich ein Paket Mehl von der Fa. „Hecker-Urkorn“ mit einigen Urkorn Vollkornmehlen. Darunter auch Einkorn – Vollkornmehl. Mit Urkörnern hatte ich bis dahin eigentlich so gut wie keine Erfahrung, ausser Dinkel. Also rann an den Mischer. Normalerweise ist Einkorn alleine sehr schwer zu verarbeiten. Aber ich nehme diese Herausforderung an. Einkorn hat einen leicht nussigen Geschmack mit vielen Mineralstoffen und Spurenelementen. Einkorn ist angeblich auch eine gute Alternative für Weizenallergiker. Es gilt auch als das vermutlich älteste Getreide der Menschheit.

Rezept:

Vorteig:
150 g Einkorn-Vollkornmehl
150 g Wasser
3 g frische Hefe

Vermischen und 1 Stunde bei Raumtemperatur anspringen lassen, danach in den Kühlschrank für ca. 8 Stunden.

Quellstück:
150 g Einkorn-Vollkornmehl
150 g Wasser (kochend)
17 g Salz

Vermischen abkühlen lassen und ab in den Kühlschrank für ca. 8 Stunden

Hauptteig:
303 g Vorteig
317 g Quellstück
500 g Einkorn-Vollkornmehl
260 g Wasser
4 g frische Hefe

Für den Hauptteig alle Zutaten ca. 5 Minuten auf der erste Stufe kneten, dann noch 1 Minute    schnell. Da ich mir nicht sicher war wieviel Wasser dieses Mehl benötigt hab ich einenTeil zurückbehalten und dann Schluckweise dazu gemischt. Nach einer Kesselgare von ca 30 Minuten den Teig in drei Teile teilen und Rund wirken. Anschliessend hab ich die Teiglinge in Holzbackrahmen ca. eine Stunde bei 30°C reifen lassen. Mit Wasser bestreichen und ev. mit  gehackten Körnern bestreuen. Gebacken wird das Brot bei 270°C fallend auf 210 °C mit Schwaden ca. 50 Minuten.Vor dem Anschneiden bitte einige Stunden auskühlen lassen.

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