Wenn es einmal ganz schnell gehen und doch ein umwerfender Geschmack herauskommt sollte – dann ist die ital. Küche erste Wahl.
Voraussetzung sind natürlich frische und vorzüglich Zutaten.

Einfach und schnell aber nicht minder gut – Pasta Pomodoro. Während das Wasser für die Spaghetti kocht, wird die Sosse zubereitet – in höchstens 15 Minuten ist das Essen fertig.
Was braucht man dazu?

Normalerweise die besten Tomaten zumindest für dieses Rezept – Pomodorino del Piennolo Vesuvio DOP
Piennolo Tomaten sind recht kleine Früchte einer rar gewordenen Tomatensorte, die nur noch in 18 Dörfern rund um den Vesuv in Kampanien angebaut wird. Die Schale der Tomaten ist dick, das Fleisch fest und kompakt. Die Tomaten enthalten nur einen geringen Wasseranteil, denn bei der Kultivierung von Gemüse im fruchtbaren Vulkanboden darf nicht künstlich bewässert werden. Die terrassenförmig angelegten Felder an den Hängen des Vesuvs ermöglichen keinen Einsatz von Maschinen, daher werden die reifen Früchte von Hand geerntet. Durch ihre dicke Schale sind die Piennolo Tomaten sehr lange haltbar. Die Vesuvianer hängen sie traditionell zu Dolden zusammengebunden auf ihre Dachböden, dort werden die Tomaten bis zur Weihnachtszeit je nach Bedarf abgepflückt. Der süße und unverwässerte Geschmack ist dann über die Monate noch intensiver geworden. Die Piennolo Tomaten wurden von der Slow Food Stiftung für Biodiversität unter den Schutz des Projektes „Arche des Geschmacks“ gestellt. Das internationale Projekt schützt seit 1996 weltweit mehr als 3000 Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben. Aber solche bekommt man nur wenn man Glück hat oder in Dosen, wir verwenden aber frische kleine süsse fast überreife Tomaten.

Zutaten für 2 Personen:
300 g Tomaten klein und süss
1 Knoblauchzehe
1 Stück Peperocino (frisch)
ein wenig fischen Basilikum
30g Parmesan
30 g Pecorino
200 g Pasta (Spaghetti oder Linguine)
und natürlich bestes ital. Olivenöl
Salz und Pfeffer


Alles da? Dann kann losgehen – ruck zuck!

Wasser für die Pasta aufstellen.
In einer großen Pfanne einen Schuss Olivenöl (nicht zu wenig) moderat erhitzen, die Knoblauchzehe und ca. 3-4 Blätter Basilikum mit den Stengel anschwitzen. In der Zwischenzeit die Tomaten in kleine Würfel zerkleinern, ebenso die Peperoni klein aufschneiden und alles in der Pfanne erhitzen, jetzt kann man die Hitze erhöhen. Mit dem Kochlöffel die Tomaten zerdrücken aber nicht zuviel. Inzwischen sollte das Nudelwasser schon kochen – wir geben jetzt die Nudel ins Wasser und kochen sie wie die Italiener sagen – al dente. Nun geben wir den geriebenen Parmesan zur Sosse und verrühren Ihn ohne das Klumpen entstehen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn die Sosse zu dick ist und das ist sie sicher, geben wir etwas Nudelwasser dazu. Inzwischen sollte die Pasta schon al dente sein. Wir geben die gesamten Nudel in die Pfanne und schwenken alles gut durch. Auf zwei Teller schön verteilen und mit frischem gehacktem Basilikum und dem regierenden Pekorino bestreuen. Fertig ist die Pasta Pomodoro.
Was trinken wir dazu – einen Pinot Grigio vom Weingut Specogna
und natürlich so wie alle Italiener – Pane zum Beispiel: Pane Italiano



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