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Auf besonderen Wunsch, hab ich versucht glutenfreies Gebäck herzustellen. Es ist gar nichts einfach, anspruchsvolle Anleitungen zu finden. Also hab ich mich ein Wenig eingelesen.

Kleber oder Klebereiweiß, ist ein Sammelbegriff für ein Stoffgemisch aus Proteinen, das im Samen einiger Arten von Getreide vorkommt.
Der Kleber hat für die Backeigenschaften eines Mehls eine zentrale Bedeutung. Bestandteile des Glutens können jedoch bei Menschen mit entsprechender Veranlagung zu Glutensensitivität beziehungsweise Zöliakie führen, einer entzündlichen Erkrankung der Darmschleimhaut mit weitreichenden gesundheitlichen Folgen.

Also hab ich ein wenig herumexperimentiert und nachfolgendes Rezept gebacken.

Rezept:

Brühstücke:

10 g gemahlene Flohsamenschalen werden mit
80 g kochendem Wasser vermengt und abgekühlt.

20 g glutenfreies Mehl werden mit
40 g kochendem Wasser vermengt, abgekühlt und im Kühlschrank einige Stunden aufbewahrt.

Hauptteig:

Alle Brühstücke
500 g helles glutenfreies Mehl
20g Hefe
15 g Salz
10g Zucker
1 EL Öl
420 ml lauwarmes Wasser (oder soviel bis ein leichter 
geschmeidiger Teig entsteht)

Solange kneten bis ein geschmeidiger, nicht zu fester Hefeteig entsteht, der sich gut formen lässt. In einer eingeölten Schüssel ca. 50-60 Minuten an einem warmen Platz zugedeckt gehen lassen. Der Teig sollte sich mindestens verdoppelt haben.

Den Teig in 80g Portionen teilen und rund wirken. Die Teiglinge ca. 20 Minuten zugedeckt rasten lassen.

Nach ca. 20 Minuten die Teigige wie gewünscht formen und auf Backpapier ca. 30 Minuten gehen lassen.  Die länglichen Brötchen hab ich nach dem Bestreuen mit einer Rasierklinge ca. 1 cm tief eingeschnitten.

Ofen auch 250 Grad vorheizen. Die Brötchen im Backofen bei  220 Grad 20 Minuten backen. Am Anfang mit viel Schwaden backen. Nach 10 Minuten die Ofentüre weit öffnen um den Schwaden abzulassen. Wenn die Brötchen schön braun sind, auf einem Gitterrost abkühlen lassen und geniessen.

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