Gleich nach St.Veit an der Glan Richtung Brückl gibts ein Gasthaus mit eigener Brauerei (Gelter-Bräu) Der Wirt braut dort in der hauseigenen Brauerei je nach Jahreszeit verschiedene Biere. 

Naturbelassen
Nach dem Reinheitsgebot
Ungefiltert
Naturtrüb

Beim Bierbrauen entsteht als Abfallprodukt – Treber.  Meistens wird es an die umliegenden Bauern als Viehfutter verschenkt oder man kann es auch zum backen verwenden. Es gibt den Backwaren einen einzigartigen Geschmack.

Es gibt  nun eine Gelter-Bierkruste (benannt nach der gleichnamigen Gasthausbrauerei) mit einem Treberanteil.

Ich hab die doppelte Teigmenge gemacht und aus der gleichen Mischung Bierstangerln gewickelt – mit Salz-Kümmel und einige nur in Treber gewälzt. 

Weizensauerteig

150g Weizenmehl T700 (550)
150g Wasser
15g Anstellgut

Reifezeit: 15 Stunden bei 25°

Hauptteig

315g reifer Sauerteig
400g Weizenmehl T1600 (1050)
100g Weizenmehl T700 (550)
150g Biertreber (feucht)
275g Wasser

Alle Zutaten vermischen und 30 Minuten zur Autolyse stehen lassen.

14g Salz
Salz hinzufügen und so lange langsam mischen bis sich der Teig von der Schale löst. Sobald sich der Teig von der Schale gelöst hat, wird dieser noch eine weitere Minute schnell geknetet (Stabilisierung des Klebergerüstes).

Anschliessend wird der Teig in eine geölte Wanne gelegt und nach ca. einer Stunde das erste mal gefaltet. Er sollte sein Volumen schon deutlich vergrössert haben. Insgesamt reift der Teig ca. 3 – 4 Stunden in der Wanne und wird drei mal gefaltet.
Nun wird der Teig aus der Wanne gekippt und in zwei Teile geteilt und locker zu runden Laiben gewirkt, wobei darauf geachtet werden soll, die Teiglinge nicht zu stark zu beanspruchen. Diese Teiglinge dann mit dem Schluss nach unten in ein mit Treber ausgestreutes Backkörberl legen und auf die Endgare stellen. Nach ca 40 Minuten Gare die Teiglinge in den auf 250°C aufgeheizten Ofen mit Schwaden einschiessen und fallend auf 230°C kräftig ausbacken. Nicht unter 35 Minuten.

eingereicht bei Yeastspotting