2014-10-09 08.09.59Ein sehr einfaches Brot, mit einer sehr aromatischen und duftenden Kruste, die Krume ist weich und flauschig. Ich liebe diese italienischen Brote, die es auch in Italien immer seltener gibt. Aber es gibt noch immer  diese kleinen in Seitengassen versteckten kleinen Bäckereien oder Läden, die wunderbare Brote anbieten, man muss nur die Augen ein Wenig offen halten.

Wer einmal so ein Brot gebacken hat kann es gar nicht erwarten es anzuschneiden. Das ist glaub ich die grösste Übung in Selbstbeherrschung, aber man wird Schlussendlich fürstlich dafür belohnt. Brot in der ursprünglichsten Art  und sonst Nichts. Eventuell ein Glass Wein – aber ein Italiener sollte es sein.

Rezept:

Vorteig:

25 g Sauerteig
100 g Weizenmehl Tipo 0
150 g Wasser
5 Gramm Zucker, Honig oder Malz

8-12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Hauptteig:

275 g Vorteig
220 g kaltes Wasser + 50 g für spätere Zugabe
500 g di farina tipo „0“
10-12 g Salz
5 g Hefe
10 g Olivenöl

Den Vorteig, 220g Wasser und 500g Mehl in einer Schüssel grob vermengen. Diese Masse dann 30 Minuten ruhen lassen (Autolyse). Dann im restlichen Wasser das Salz auflösen und in kleinen Mengen zugeben.Auch die Hefe hinzufügen. Am Ende das Olivenöl unterkneten. Den Teig solange kneten bis er schön Glatt ist. Dann alles 20 Minuten  dehnen und falten. Insgesamt vier Mal. Danach den Teig zu einer Kugel formen und in einem verschliessbaren Behälter luftdicht reifen lassen, bis sich das Volumen ca. verdreifacht hat.

Auf eine bemehlte Arbeitsplatte stürzen und schnell zu einem  runden Laib formen. In einem gut bemehlten Gärkorb bis zur 3/4 Gare reifen lassen. Den Backofen rechtzeitig auf 250 Grad vorheizen.

Mit reichlich Schwaden fallend auf 200 Grad kräftig aufbacken. Die letzten 10 Minuten mit leicht geöffneter Ofentür.

2014-10-09 08.12.24 2014-10-09 08.12.162014-10-09 08.11.01Eingereicht bei Yeastspotting

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