{"id":1748,"date":"2014-12-16T15:21:47","date_gmt":"2014-12-16T14:21:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.samskitchen.at\/?p=1748"},"modified":"2014-12-16T15:21:47","modified_gmt":"2014-12-16T14:21:47","slug":"sandwich-oder-toastbrot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.samskitchen.at\/?p=1748","title":{"rendered":"Sandwich (oder Toastbrot)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.samskitchen.at\/?attachment_id=1752#main\" rel=\"attachment wp-att-1752\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1752 \" src=\"http:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.06.321-510x510.jpg\" alt=\"2014-12-16 15.06.32\" width=\"510\" height=\"510\" srcset=\"https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.06.321-510x510.jpg 510w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.06.321-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.06.321-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.06.321-330x330.jpg 330w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.06.321-530x530.jpg 530w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.06.321.jpg 700w\" sizes=\"(max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a>In Gro\u00dfbritannien ist der Begriff toast schon f\u00fcr das Mittelalter als Bezeichnung f\u00fcr ger\u00f6stetes Brot belegt. Das Brot wurde mit St\u00f6cken am offenen Feuer ger\u00f6stet und dann als Beilage zu einer Mahlzeit gegessen oder in Suppe getunkt. Es gab jedoch schon im Mittelalter spezielle Toast-Aufstriche, zum Beispiel Pokerounce aus Honig, Ingwer und Zimt. Toste rialle bestand aus einer Paste aus Zucker und Reismehl, s\u00fc\u00dfem Wein, Rosinen, N\u00fcssen und Gew\u00fcrzen. Im 17. Jahrhundert war Toast mit einer Paste aus Zimt, Zucker und Wein besonders beliebt. Seit dem 16. Jahrhundert wurde das ger\u00f6stete Brot auch mit Fleisch belegt, das nach dem Geschmack dieser Zeit s\u00fc\u00df gew\u00fcrzt wurde mit Zucker, Zimt und Ingwer. Auch Haschee wurde als Auflage verwendet. Ende des 17. Jahrhunderts wurde es \u00fcblich, Toastbrot mit Butter zu bestreichen und warm zum Fr\u00fchst\u00fcck zu essen und sp\u00e4ter auch zum Nachmittagstee.<\/p>\n<p>Im 19. Jahrhundert wurde belegter Toast in England zu einer Vorspeise, auch beliebt als Appetith\u00e4ppchen, die sich gut zur Resteverwertung in der gehobenen K\u00fcche eigneten. Eine eher ungew\u00f6hnliche Verwendung fand das ger\u00f6stete Brot im 18. Jahrhundert als Basis f\u00fcr die Herstellung von Ersatzkaffee. Hierf\u00fcr wurde verkohltes Toastbrot in hei\u00dfem Wasser eingeweicht. Der Geschmack hatte jedoch laut Alan Davidson nichts mit Kaffee zu tun.<\/p>\n<p>In Deutschland gibt es das typische helle Toastbrot erst seit den 1950er-Jahren. Toaster gab es zwar bereits seit etwa 1910, \u201eBrotr\u00f6ster\u201c genannt, sie wurden aber f\u00fcr das \u00fcbliche Graubrot verwendet. \u201eMit Hilfe einer Vermarktungsorganisation amerikanischer Weizenproduzenten und deutscher Toastger\u00e4tehersteller wurde Toast als gehobene und \u201apraktische\u2018 Brotmahlzeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland mit einem hohen Werbeaufwand popul\u00e4r gemacht.\u201c 1963 wurde von B\u00e4ckereien eine Arbeitsgemeinschaft zur F\u00f6rderung des Toastbrotverzehrs gegr\u00fcndet, die die Marke Golden Toast auf den Markt brachte. Seit den 1980er-Jahren gibt es in Deutschland auch dunkleren Vollkorntoast.<\/p>\n<p>Mittlerweile ist Toastbrot zu einer Massenware geworden, billigst in Backfabriken hergestellt und mit allen m\u00f6glichen Zus\u00e4tzen vollgestopft.<\/p>\n<p>Heute gibts bei mir wieder eine Variante des Allzeit beliebten Toastbrotes.<\/p>\n<p><strong>Rezept\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Salz-Hefe-L\u00f6sung:<\/p>\n<p>20g Salz<br \/>\n200g Wasser<br \/>\n20g Hefe (2%) mind. 4Stunden \/max. 48Stunden stehen lassen<\/p>\n<p>Herstellung des Hefeansatzes:<\/p>\n<p>Salz in Wasser im Verh\u00e4ltnis 1:10 l\u00f6sen<br \/>\nGesamte Hefemenge (bis zu 6% der Mehlmenge) beigeben und aufschl\u00e4mmen<br \/>\nDen Hefeansatz k\u00fchl, bei ca. 5\u00b0C, mindestens 4, maximal 48 Stunden abstehen lassen<br \/>\nDer Ansatz kann in Vorratsbeh\u00e4ltern aufbewahrt werden (Die Salz-Hefe-L\u00f6sung enth\u00e4lt keine N\u00e4hrstoffe, so das in ihr keine G\u00e4rung auftritt).<\/p>\n<p>Hauptteig:<\/p>\n<p>1000g Weizenmehl Type 700<br \/>\n400g Restwasser<br \/>\n240g Salz- Hefe- L\u00f6sung<br \/>\n30g Fl\u00fcssigmalz<br \/>\n20g Butter<\/p>\n<p>Die Teige sind durch die Salz-Hefe-F\u00fchrung etwas feuchter und geschmeidiger. Sie lassen sich dadurch leichter aufarbeiten. Die Teige haben eine bessere Stabilit\u00e4t, g\u00e4ren gleichm\u00e4\u00dfiger und haben eine relativ gro\u00dfe G\u00e4rtoleranz. sowohl bei der Teigf\u00fchrung als auch auf der St\u00fcckgare. Die Verarbeitung gro\u00dfer Teige wird risikoloser, will l\u00e4ngere Aufarbeitungszeiten durch verbesserte G\u00e4rtoleranzen ausgeglichen werden k\u00f6nnen. Da die volle St\u00fcckgare genutzt werden kann, sind die Geb\u00e4cke gro\u00dfvolumig. Die Krume ist elastisch und schnittfest. Sie hat eine feine und gleichm\u00e4\u00dfige Porung. Auch die Frischhaltung \u00b4wird um einiges verbessert.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Hauptteig alle Zutaten au\u00dfer der Butter 5 Minuten auf kleinster Stufe der Knetmaschine vermengen, dann weitere 10 Minuten auf der zweiten Stufe.Anschlie\u00dfend die Butter dazugeben und 10 Minuten weiter kneten bis sich der Teig vom Sch\u00fcsselboden l\u00f6st.<br \/>\nDann den Teig ca. 90 Minuten bei 24 Grad gehen lasen. (Sch\u00fcssel in einen Plastiksack stecken und luftdicht verschliessen)<br \/>\nKr\u00e4ftig aussto\u00dfen um das Kohlenstoffdioxid herauszudr\u00fccken.<br \/>\nDen Teig rundwirken und entspannen lassen. (ca. 15 Min.)<\/p>\n<p>Den Teig zu einer ca 40 cm langen Wurst rollen. Dann vier Teile abstecken und mit der Schnitteite nach au\u00dfen in eine eingefettete Kastenforn legen. Wieder luftdicht ca. 90 Minuten gehen lassen. Auf alle F\u00e4lle sollte der Teig die Oberkante der Form erreicht haben.<\/p>\n<p>Dann im vorgeheizten Backofen bei 210 Grad 30 Minuten mit Schwaden backen. Den Schwaden nach 10 Minuten ablassen. Nach 30 Minuten das Brot aus der Form nehmen und noch 10 Minuten weiter backen. Das noch heisse Brot mit Wasser abstreichen und ausk\u00fchlen lassen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.samskitchen.at\/?attachment_id=1755#main\" rel=\"attachment wp-att-1755\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1755 size-large\" src=\"http:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.08.27-510x510.jpg\" alt=\"2014-12-16 15.08.27\" width=\"510\" height=\"510\" srcset=\"https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.08.27-510x510.jpg 510w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.08.27-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.08.27-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.08.27-330x330.jpg 330w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.08.27-530x530.jpg 530w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.08.27.jpg 700w\" sizes=\"(max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.samskitchen.at\/?attachment_id=1754#main\" rel=\"attachment wp-att-1754\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1754 size-large\" src=\"http:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.08.18-510x510.jpg\" alt=\"2014-12-16 15.08.18\" width=\"510\" height=\"510\" srcset=\"https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.08.18-510x510.jpg 510w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.08.18-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.08.18-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.08.18-330x330.jpg 330w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.08.18-530x530.jpg 530w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.08.18.jpg 700w\" sizes=\"(max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.samskitchen.at\/?attachment_id=1753#main\" rel=\"attachment wp-att-1753\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1753 size-large\" src=\"http:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.06.50-510x510.jpg\" alt=\"2014-12-16 15.06.50\" width=\"510\" height=\"510\" srcset=\"https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.06.50-510x510.jpg 510w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.06.50-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.06.50-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.06.50-330x330.jpg 330w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.06.50-530x530.jpg 530w, https:\/\/www.samskitchen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2014-12-16-15.06.50.jpg 700w\" sizes=\"(max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eingereicht bei: <a href=\"http:\/\/www.wildyeastblog.com\/yeastspotting\/\">Yeastspotting<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Gro\u00dfbritannien ist der Begriff toast schon f\u00fcr das Mittelalter als Bezeichnung f\u00fcr ger\u00f6stetes Brot belegt. 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